Seit gestern können wir wieder besser schlafen: Endlich können die brutalen Fallböen, die vor allem in der Nacht auf uns niederprasseln uns nichts mehr anhaben. Das ganze Wochenende haben wir mit Ankermanövern verbracht. Wir haben hier schlechten Ankergrund, harter Sand mit Seegras. Dazu kommt, daß unsere beiden Anker nicht gut funktionieren. Unser Hauptanker (Spade) hat nach 16 Arbeitsjahren englültig die verbogene Nase voll, das Blei quillt ihm schon aus dem Schaft und sein Rückgrat, den Schaft mußten wir schon verstärken, weshalb seine Geometrie nicht mehr stimmt, die ihn zum Aufrichten bringen soll. Unser Zweitanker (MANSON), ein Bügelanker, sieht aus wie ein ROCNA, ist aber leider keiner, was man an seiner Leistung merkt.
Doch seit gestern abend hängen wir mit dem Heck an einem stabilen Baum und der MANSON muß uns vorne nur im Wind halten. Nur 50m vom Strand entfernt, liegen wir jetzt sicher und können beruhigt schlafen.
Wir sind hier tatsächlich am „Ende der Welt“, denn Telefon-Empfang und Internet funktionieren überhaupt nicht. Wir dürfen hier im „End of the World“-Resort, einer gruschteligen, aber lauschigen Tauchbasis, den WIFI nutzen. Dazu müssen wir ein kurzes Stück mit dem Dinghi fahren und dann einen kleinen Fußmarsch zurücklegen.
Gestern konnten einige von uns (die, die nicht auf das Schiff aufpassen mußten) zwei Flaschen-Tauchgänge machen. Ganz begeistert kamen sie zurück: Sie hatten Ammenhaie gestreichelt und sogar auf dem Arm getragen, und Feuerfische gejagt!
Wie es aussieht, werden wir auch noch ein paar weitere Tage dieses Paradies hier genießen dürfen. Denn der Wind heult weiter genau aus der Richtung, in die wir wollen!
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| Bastelei an der Lichtmaschine |
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| Endlich fest! |
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| Paul from Oklahoma is used to be at the End of the World |
Mein „Büro“ am Ende der Welt






