Wieder an Deck!

 

Ein kurzer deutscher Sommer ist zu Ende:

Familien-Zeit!

 

Juni und Juli in Deutschland haben wir sehr genossen. Für uns
war es ganz okay, daß der Sommer da noch nicht so wirklich heiß war, denn Hitze
haben wir in Cartagena genug.

Zurück nach Kolumbien



Am Sonntag am späten abend kamen wir nach kanpp 20 Stunden Reisezeit in der Manzanillo Marina an. Im Gegensatz zu den Anreisen nach Guatemala oder Panama,  die immer zwei Tage dauerten, konnten wir von Frankfurt aus direkt mit der Lufthansa nach Bogotà, und von dort aus mit einer kolumbianischen Airline noch eine Stunde weiter nach Cartagena fliegen. Dann eine kurze Taxifahrt, und schon standen wir und unsere zwei Zentner Gepäck wieder an Deck.

…unser Lieblings-Taxi zum Flughafen
Berti erklärt dem Albert noch kurz die Lücken in seiner Relativitätstheorie
Glücklich an Bord der Lufthansa nach Bogotá
Schon etwas k.o. an Bord der Avianca nach Cartagena
Anflug auf Cartagena

Die Largyalo hat unsere lange Abwesenheit ganz gut überstanden. Ein bißchen Regenwasser , das durch ein undichtes Fenster hereinkam sorgte für schöne Schimmelbildung ausgerechnet in der Klamotten-Kabine. Fauna und Flora an Deck sind auch kaum auffindbar (also weder Urwaldpflanzen, noch erwähnenswerte Tiere). Tatsächlich wuchsen ein paar Pilze auf dem Holz, und in den wenigen Lebensmitteln, die ich fest verpackt aufgehoben hatte waren doch Mitesser eingezogen.

Das Unterwasserschiff sieht SCHRECKLICH aus: man hatte uns schon vor dem nährstoffreichen Wasser hier in Cartagena gewarnt, dennoch ist es schockierend, was auf dem Coppercoat haftet!

Selbst unser Schmutzwasser-Abfluß ist zugewachsen. Und somit haben wir nicht nur unerwünschte Flüssigkeit (Regenwasser), die INS Schiff eindrang, sondern auch ebensolche Flüssigkeit, die AUS dem Schiff momentan nicht rauskann. Kurz:Der Fäkalien-Fachmann muß wieder in Aktion treten!

(DAVON gibt es KEIN Foto)

Die letzten drei Tage verbrachten wir mit Putzen, Lüften, Waschen und Wegwerfen.

Die Hitze verlangsamt das Arbeitstempo enorm, allein das Jetlag hilft uns, schon lange vor Sonnenaufgang anzufangen. Es regnet selten, was uns freut, allerdings wären wir froh über etwas mehr Lüftung. 

Nächsten Dienstag werden wir zur nahegelegenen Werft fahren und dann aus dem Wasser gehoben werden.

Dann wird erstmal der Bauch schön sauber gekärchert und bekommt an einigen Stellen frisches Coppercoat.  Auf dem Trockendock in Guatemala wurde vorletztes Jahr etwas zuviel davon abgeschliffen.

Laminat-Reparaturen an unseren Crossbeams und die Wartung unserer SMART Motoren sind die weiteren wichtigen Punkte auf unserem Werft-Programm.

Der Hafenhund (namens „Nutella“) freut sich über unsere Heimkehr
Was für ein Hundeleben!
Unter unserem „Iglu“, erschöpft vom Sch…..-Job
Fenster abdichten!
Gut behütet in der Manzanillo Marina

                                                           

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