Am 22. August, mit etwas Verspätung, geht es endlich los: Weil unsere Motoren während unserer zweimonatigen Abwesenheit festkorrodiert sind lassen wir uns von einem kleinen Motorboot schleppen.
Die drei Kilometer von der Manzanillo Marina bis zur Werft von Ferroalquimar kosten uns 80 Euro, das ist es uns wert. Einmal auf dem Trockenen können die Motoren viel leichter gewartet werden.
Die Einfahrt ins Kranbecken ohne Motor erfordert mal wieder viel Dinghi-Push-Action, gelingt aber gut. Dann dürfen wir erst einmal eine Nacht im Becken verbringen, weil man auf dem Trockendock noch ein wenig „Tetris“ mit den parkenden Schiffen machen muß, damit wir auch Platz finden.
Der Travellift hat gerade die richtige Größe für uns: links und rechts haben unsere Kugelfender gerade noch Platz. Das Manöver gelingt in aller Ruhe und sehr kompetent.
Auf unserer Parkposition für die nächsten Wochen angekommen, sind wir erst einmal schockiert über den starken Bewuchs. Unmengen von Muscheln haben sich an unserem Unterwasserschiff festgesetzt.
Sie werden von den Werftarbeitern mit großen Spachteln weggeschabt, und anschließend wird noch mit Hochdruck alles saubergestrahlt. Leider haben die Miesmuscheln ihre weißen „Füßchen“ hinterlassen, die sich nur sehr mühsam abkratzen lassen.
Nun leben wir uns erst einmal ein und gewöhnen uns ans Leben auf dem Trockenen!









