Vollbeladen nach Panama – Heavy load to Panama (English version below)

                                                                    Reise zum Schiff

Auf Wiedersehen!

Ein langer deutscher Sommer geht zu Ende.

Wir haben viele schöne Erinnerungen im Gepäck: Schöne Momente mit Familie und Freunden, Renovierungen an unseren Wohnsitzen in Rosenheim und Gräfenhausen, geruhsames „Landleben“ halt!

Doch bevor wir uns zu sehr an die europäische Komfortzone gewöhnen machen wir uns auf die Reise zurück in unser unwägbares Leben auf dem Schiff, wo Wasser und Strom selbst gemacht werden, der Müll verbrannt, vergraben oder recycelt wird, das Internet wackelt, das Wetter den Tagesablauf diktiert.

Doch wir arbeiten daran, noch mehr Komfort mit auf unser schwimmendes Zuhause zu bekommen. Daher werden wir noch mehr Strom erzeugen, das Energiemanagement verbessern und dank Elon Musk und Starlink auch stabileres Internet bekommen.

Bocas del Toro liegt ziemlich abseits der normalen Frachtwege. Amazon liefert nicht an die Bordkante, sondern alles muß zu einem Fracht-„Weiterleiter“ nach USA bestellt werden, der es dann für gutes Geld (irgendwann) zu den Inseln bringt. Ein  großes Paket unseres deutschen Schiffsausrüsters ist – ziemlich zerfleddert, aber vollständig – so angekommen. Auf unsere Lithium-Batterien aus China warten wir, sie stehen noch in Miami…

Als wir Mitte August die Hiobsbotsschaft erhalten, daß
unsere im Juni bestellten Solarpaneele erst Anfang Oktober in Deutschland
eintreffen würden, entscheiden wir uns dafür, sie im Reisegepäck mitzunehmen.
Das Verschicken per Fracht nach Panama würde zu lange dauern.

 Die Buchungszahlen
für den Flug nach Costa Rica am 31. Oktober sehen gut aus. Weil Bocas del Toro
genau in der Mitte zwischen Panama City und San José, Costa Rica liegt ist es
für uns bequemer, mit der Lufthansa direkt nach Costa Rica zu fliegen, statt
mit einer Zwischenlandung in Madrid nach Panama City. Auch können wir uns bei
der Lufthansa ein günstiges Business-Ticket leisten. Abgesehen vom Komfort, den
wir auf einem so langen Flug schätzen ist das stechende Argument die großzügige
Freigepäckmenge. Pro Person zwei große Koffer, jeweils bis maximal 32 kg und
zwei Handgepäckstücke zu 8 kg. Doch als Mitte Oktober endlich die Palette mit den  Solarmodulen angeliefert wird trifft mich fast
der Schlag: Wie soll DAS denn mit ins Flugzeug gehen?

Unser kleines Gepäck…

Kein Problem für Berti: Er teilt die sieben Kartonplatten
auf und schafft es sogar noch, zwischen die Polsterungsschichten weiteres
Material zu packen, bis jede Kiste 30 kg wiegt. In jedem unserer beiden
Hartschalenkoffer liegt ein 15 kg schweres Getriebe (viereckiger Metallblock),
Schleifmaschinen, Werkzeug, Tauch- und Fotozubehör. Die unverfänglicheren
Sachen wie Braunhirse, Gemüsebrühe, Klamotten, Glasfasermatten und
Haushaltszubehör kommen ins Handgepäck.

Da paßt noch viel rein….

Die Reiseplanung beschert mir einige Sorgen und schlaflose
Nächte.

-Wie kommen wir mit dem ganzen Kladderadatsch nach
Frankfurt?

-Werden die Kisten als Freigepäck akzeptiert werden, oder
haben wir es diesmal übertrieben?

-Werden wir überhaupt mitkommen, wir fliegen ja nur Standby?

-Was wird der Zoll in Costa Rica von uns wollen?

-Wann buchen wir ein Hotel, wo wir doch erst im letzten
Moment wissen, ob wir fliegen?

-Wie kommen wir nach Panama, denn das Reiseunternehmen, das
wir im Juli genutzt hatten, ist nicht bereit diese großen Kisten zu
transportieren?

-Wie kommen wir durch den Zoll zwischen Costa Rica und
Panama?

-Wie kommen wir dann von der Grenze nach Almirante, der
Hafenstadt, von der aus wir mit dem Boot nach Bocas fahren?

 

Doch wozu hat man Freunde, Beziehungen und die sozialen
Netzwerke?

Unser Freund und Trauzeuge Dieter aus Frankfurt bietet an, uns mit
seinem großen Bus abzuholen und zum Flughafen zu fahren.

 Meine ehemaligen
Kollegen, mit denen ich auf einem Facebookforum verbunden bin geben mir den
wertvollen Tipp, die Kisten als Sperrgepäck vorher anzumelden. Dafür gibt es
ein Online Buchungsportal, auf dem man allerdings nur SPORTgepäck buchen kann.
Und so verwandeln sich unsere Solarpanels in FAHRRÄDER!

 

Unser costaricanischer Freund Miguel hatte die glamouröse
Idee, mit dem Privatflugzeug eines Freundes von San Jose aus direkt nach Bocas
zu fliegen. Das wäre eine elegante, aber recht kostspielige Lösung gewesen.
Doch bei unserem Startgewicht wäre die Cessna, die nur vier Personen tragen
kann erst gar nicht abgehoben….

Also reservieren wir einen Mietwagen, um die sieben Stunden
bis zur Grenze selbst zu fahren.

Unsere panamerikanischen Nachbarn Rhonda und Dave auf Solarte vermitteln uns einen
Taxifahrer, der uns auf der Panama-Seite abholen und nach Almirante fahren
soll. Wenn es die Streiks und Straßenblockaden, die Panama zur Zeit lahmlegen  zulassen, sollten wir in einer Stunde dort
ankommen.

Unser Marinachef verspricht, uns dort mit seinem
großen Motorboot abzuholen und direkt nach Solarte zu fahren.

 

Am Montag packen wir die 154 kg Gepäck in den Bus vom guten Dieter und
werden nach Friedberg gefahren, wo wir noch eine entspannte Nacht in seinem Haus
verbringen.

Los geht’s!

                                               

Abfahrt in Friedberg

Am nächsten Morgen werden wir zum Flughafen gefahren.  Dieter hilft uns, die drei vollbeladenen
Gepäckwagen zum Checkin-Schalter zu bringen. Insgesamt haben wir NEUN
Gepäckstücke!

Unsere Koffer werden anstandslos angenommen. Man macht uns
Mut, es sei „bestimmmt“ Platz für uns. Beim Anblick der Kisten stutzt die Dame
am Sperrgepäckschalter zwar: „DA sind FAHRRÄDER drin?“ Ich stammle etwas von
Segelsport-Zubehör, doch sie hört gar nicht hin, denn sie ist sehr damit
herausgefordert, daß unsere Buchung zwar sichtbar, aber gar nicht bestätigt
ist. Glücklicherweise fragt sie ihren Supervisor per Telefon, wie sie das jetzt
ins System eingeben soll, statt ihn dazu zu holen……

Dafür braucht man drei Wagen!
Die Koffer sind wir schon mal los!
Unser „Sportgepäck“ auf der Waage

Endlich sind die Kisten akzeptiert, gewogen, getaggt und
werden davongefahren. Mit nunmehr „nur noch“ zwei mittleren Rollenkoffern,
einer Sporttasche und einem großen und einem kleinen Rucksack machen wir uns
–sehr erleichtert- auf den Weg zur Sicherheitskontrolle.

Erstaunlicherweise erregt nur das Glasgranulat  Verdacht auf Sprengstoff  und wird genauer untersucht.

Als wir am Gate ankommen sind wir voller Zuversicht, buchen
unser Hotel und freuen uns schon auf das feine Mittagessen in der Business
Class!

Doch die beiden Damen am Checkin-Schalter machen bedenkliche
Gesichter: Die Business sei nun voll, und auch hinten sei wahrscheinlich kein
Platz mehr. Außerdem sei der Flug „gewichtskritisch“ (wozu wir ja kräftig
beigetragen haben….). In einem solchen Fall kann es sein, daß sogar mit leeren
Sitzen geflogen wird, weil soviel Fracht dabei ist!

Wir warten geduldig und beobachten bang, wie immer mehr
Passagiere durch die Schranke gehen.

Schließlich werden wir ausgerufen: Es gibt nur noch EINEN
Platz in der Eco! Ob wir auch getrennt fliegen würden? 

Wir beraten uns kurz und beschließen: Lieber einer als
keiner! Berti soll vorausfliegen, ich werde den Flug am Donnerstag versuchen (am
Mittwoch gibt es keinen). Schnell werden die Koffer umgepackt, Papiere und Dollars
verteilt. Ich bitte die Damen, im Cockpit anzufragen, ob ich denn als ehemalige
Flugbegleiterin auf einem Jumpseat mitgenommen würde.

Dann  Dann die
Hiobsbotschaft: Mein Jumpseat-Request ist abgelehnt!

Wahrscheinlich weil letzte Woche ein privat mitfliegender
Pilot einer amerikanischen Airline auf dem Jumpseat im Cockpit alle Schalter
abgedreht hat und die Maschine zum Abstürzen bringen wollte.  Konnte glücklicherweise verhindert werden.
Ich hätte auch einen Klappsitz in der hinteren Küche für 12 Stunden ertragen,
nur um mit Berti zusammen in San Jose anzukommen. Aber es hätte ja passieren
können, daß ich mich in den Service einmische, oder einen Getränkewagen
umwerfe…..

Jedenfalls sind die Gesichter lang, die Gedanken bang….

Doch gerade, als wir uns dramatisch voneinander
verabschieden wollen,  hören wir: „Ach,
da ist ja jetzt DOCH noch ein Sitz offen!“ 
Was für eine Gefühls-Achterbahn! 
Schlußendlich sitzen wir gemütlich und sogar nebeneinander in der
Economy—und trauern unseren Schickimicki-Sitzen kein bißchen nach. Besser eng
sitzen, als stehen bleiben!

Zwei Herzen ohne Steine!

Die knapp 12 Stunden vergehen wie im Flug, mit vorbildlichem
Service und drei Filmen. In San José wird bei der Einreise beanstandet, daß wir
kein Rückflugticket haben. Doch ich kann schriftlich nachweisen, daß wir unser
Schiff in Panama haben und dorthin unterwegs sind. Dann der große Moment: unser
Gepäck wird beim Zoll gescannt! Der Beamte schaut nicht einmal hin, was in den
schweren Koffern drin ist, lediglich die Kisten mit den Solar-Paneelen
interessieren ihn.

Dreimal fragt er mich, „die sind doch sicher gebraucht,
oder?“. Zweimal murmle ich ausweichend irgend eine Antwort, aber beim dritten
Mal sage ich: „Ne, ich kann Sie doch nicht anlügen. Die sind originalverpackt
und neu, das sieht doch jeder!“ Er freut sich über meine Ehrlichkeit,
akzeptiert, daß ich beweisen kann, daß wir in Panama ein Schiff haben, und die
Dinger da drauf gehören—-und bedauert nur, daß wir nicht länger in seinem
schönen Costa Rica bleiben können. Außerdem ist er sicher froh, daß er sich die
langwierige Formular-Ausfüllerei ersparen kann. Dann verabschiedet er uns noch
mit Handschlag und Schulterklopfen. Wo gibt’s denn sowas? Nur in Costa Rica!

Unser Gepäck ist vollständig und als ERSTES auf dem Band!

Wir jubeln (innerlich) und eilen von dannen. Mitten in die
Arme einer eifrigen Taxifahrerin, die uns sogleich in ihr riesiges Taxi
verfrachtet. Für viel kleineres Geld als erwartet bringt sie uns zu unserem
Hotel in Flughafennähe.

Auch hier warten angenehme Überraschungen auf uns: ein
großes Zimmer mit DREI Betten, in einem schönen Garten, unser Gepäck wird
sicher untergebracht, wir schlafen herrlich und morgens erwartet uns ein prima
Frühstück!

Ein wohlverdientes Bett
Frühstück in Alajuela, Costa Rica

Danach treffen wir uns mit unserem guten Freund Miguel, mit
dem uns viele Gleitschirmflug-Abenteuer in Venezuela verbinden. Er ist schon
vor zwanzig Jahren nach Costa Rica ausgewandert und verkauft hier Immobilien.

Miguel, unsere „Tica-Connection“

Ein bißchen Costa Rica….
Mein zweiter „kleiner“ Bruder

Er rät uns sehr von der Mietwagen-Tour ab, weil die Straßen
in der Regenzeit sehr schlecht und angeblich auch schlecht ausgeschildert
sind. Also hören wir auf ihn und heuern mit seiner Hilfe einen patenten Fahrer
an, Jonathan, der uns mit seinem geräumigen Kleinbus am folgenden Morgen um
halb fünf abholt.

Dann ruft Willie, der panamesische Taxifahrer an und bittet
uns inständig, in Costa Rica zu bleiben. Es sei ihm UNMÖGLICH, von Almirante,
wo er wohnt, nach Sixaola zu kommen, um uns abzuholen. Die Straße sei an
mindestens drei Stellen blockiert. Er rät uns, erstmal weg zu bleiben, bis sich
die Lage beruhigt. Doch die Lage ist ja schon seit Wochen die selbe, und auf Miguels Anraten hin entscheiden wir uns, einfach mal hinzufahren.

Ein ganzer Bus für uns

                                             

Doch Jonathan bringt uns nicht nur bequem und sicher zur
Grenze, sondern  er hat für uns dort
einen ganz speziellen Transfer auf der panamaischen Seite organisiert.

Am Grenzpunkt Sixaola angekommen, wartet auch schon Adriàn
auf uns, zusammen mit einem Helfer und zwei Rollwagen. Er begleitet uns zu allen
notwendigen Stellen, Ausreisesteuer zahlen, beim Zoll anmelden, zur
Immigration, um die Pässe zu stempeln, zurück zum Zöllner, der ratlos vor
unseren zwei Solar-Kisten steht. „Ship in Transit“, ja davon hätte er schon mal
was gehört, aber gemacht habe er das noch nie. Wir behaupten, wir seien auf dem
Weg zu unserem Schiff in Panama, würden aber dann weiter nach Kolumbien fahren.
Stimmt ja auch, wenn auch erst im nächsten Frühjahr. Der gute Mann macht Kopien
von unseren Pässen, unserer Hafen-Bestätigung, unserem Cruising Permit für
Panama, und der Rechnung der Solarpanels. Schließlich fotografiert er noch die
beiden Kisten und entläßt uns dann. War ja auch schon genug Arbeit.

Wir frohlocken natürlich, denn wenn wir den Warenwert all
der Herrlichkeiten, die wir ins Land eingeführt haben hätten verzollen müssen,
wären wir ein paar Hunderter los gewesen!

Da reut es uns kein bißchen, daß Adriàn einen saftigen Tarif
für seine „Blockade-Brecher“- Taxis aufruft. In Panama sind nämlich seit Wochen
politische Unruhen, die Bevölkerung gibt ihrem Unmut über die Kungeleien ihres
Präsidenten Ausdruck durch Streiks und Straßenblockaden. Ganz Panama ist davon
betroffen, in entlegenen Regionen kommt es zu Versorgungs-Engpässen, weil der
Verkehr lahmgelegt ist.

Wir wandern 20 Minuten hinter unseren beiden Fahrern mit den
Gepäckkarren her, bis wir die erste Sperre erreicht haben. DAHINTER hat Adriàn
seinen ersten Lieferwagen geparkt, in den wir nun eingeladen werden. Damit
fahren wir bis zur voll blockierten Brücke von Changuinola, wo wir wieder
aussteigen, abladen, ein paar Hundert Meter zu Fuß gehen und das ganze Gerödel
wieder in das nächste dort wartende Auto laden. Adriàn hat seinen Job erledigt,
sackt zufrieden seine wohlverdiente Kohle ein, wir verteilen großzügig
Trinkgeld, dann geht es in einem Affenzahn auf absolut leergefegter Straße bis
nach Almirante.

An der Grenze zwischen Costa Rica und Panama
Erstmal ein Fußmarsch zur Straßensperre
Läuft bei uns…..
Erste Verladestation
Hier geht es nur zu Fuß drüber
Zweite Verladestation

Almirante ist eine

gruselig-häßliche Hafenstadt, dort warten
wir an einer abgelegenen Anlegestelle auf unser Boot zur Insel Solarte. Die
einstündige Wartezeit verkürze ich mit ein paar Lebensmittel-Einkäufen, haben
wir doch gehört, daß die Versorgungslage auf den Inseln durch die Blockade
recht schlecht ist.

Dann endlich taucht unser tschechischer Hafenkäpten Rado
auf. Wieder gibt es reichliche Trinkgelder für die Jungs, die unsere NEUN
Gepäckstücke aufs Boot laden. Das letzte Stück, die 45 Minuten bis
zur Marina Solarte, werden die unbequemsten der ganzen Reise. Denn es hat ungemütliche
Wellen, und wir bekommen das so lang entbehrte Salzwasser nun kübelweise übergeschüttet. Tropfnaß, doch glücklich sitzen wir dann endlich an Bord der
Largyalo!

Fast geschafft, jetzt muß nur noch unser Boot kommen!
In Rado’s „Schnellboot“ nach Solarte
Happy Faces!

 

Was für ein Trip! Was für ein Glück wir mal wieder hatten!

Gleich am Freitag gab es ein „Potluck“ auf dem Steg. Jeder
bringt was zum Essen für alle, die Marina schmeißt den Grill an. Ein
schönes Willkommen!

Jetzt sind wir erstmal ein paar Tage mit Putzen beschäftigt,
denn trotz Rado’s  regelmäßigem Lüften
und Entfeuchten  hat sich vieles
angesiedelt, was nicht erwünscht ist…..

Wir bleiben hier noch bis Anfang Dezember und installieren
die ganzen importierten Herrlichkeiten, bevor es auf die schönen San Blas
Inseln geht!

 

 

Endlich daheim!

 

A long German summer comes to an
end.

Lots of nice
memories are in our luggage: wonderful moments with family and friends, renovations
at our residences in Rosenheim and Gräfenhausen, a peaceful
„land lubber life“!

But before we become too accustomed to the European comfort zone, we set off on a journey
back to our imponderable life on the ship, where water and electricity are
home made, garbage is burnt, buried or recycled, the internet shaky,and the weather dictates the daily routine.

But we are working
to bring even more comfort to our floating home. Therefore
we will generate even more electricity, improve energy management and, thanks to
Elon Musk and Starlink, we will also get more stable internet.

Bocas del Toro is located
quite off the normal freight routes. Amazon does not deliver to the
to a pontoo… So, everything has to be ordered to a freight „forwarder“ in the USA
who then (eventually) brings it to the islands for good money.
A large package from our German ship chandler arrived – rather tattered, but at least complete – by this way. Now we are waiting for our lithium batteries ordered in
China, they are still in Miami…

When we received the bad news in mid-August that the solar panels we had ordered in June would not arrive in Germany until the beginning of October, we decided to take them with us in our luggage. Sending them by freight to Panama would have taken too long.

The booking forecast for the flight to Costa Rica on October 31 look good. Because Bocas del Toro is right in the middle between Panama City and San José, Costa Rica, it is more convenient for us to fly directly to Costa Rica with Lufthansa instead of having a stopover in Madrid to Panama City. Also, we can buy an affordable (standby!) business ticket with Lufthansa. Apart from the comfort that we appreciate on such a long flight, the main argument is the generous baggage allowance. Two large suitcases per person, each up to a maximum of 32 kg and two pieces of hand luggage weighing 8 kg. But when the pallet with the solar modules is finally delivered in mid-October, I am almost struck dumb: how is THAT supposed to go on the plane?
No problem for Berti: he divides up the seven cardboard sheets and even manages to pack more material between the layers of padding until each box weighs 30 kg. Each of our two hard-shell cases contains a 15 kg gearbox (square metal block), grinders, tools, diving and photographic equipment. The more innocuous items such as brown millet, vegetable broth, clothes, fiberglass mats and household accessories go in our hand luggage.
The travel planning gives me a few worries and sleepless nights.
-How will we get to Frankfurt with all this clutter?
-Will the boxes be accepted as free baggage, or have we overdone it this time?
-Will we be able to come along at all, as we are only flying standby?
-What will customs want from us in Costa Rica?
-When do we book a hotel when we only know at the last minute whether we are flying?
-How do we get to Panama, as the travel company we used in July is not prepared to transport these large boxes?
-How do we get through customs between Costa Rica and Panama?
-How do we get from the border to Almirante, the port city from where we take the boat to Bocas?

But that’s when you make good use of friends, connections and social networking.
Our friend and best man Dieter from Frankfurt offers to pick us up in his big van and drive us to the airport.
My former colleagues, with whom I am connected on a Facebook forum, give me the valuable tip of registering the boxes as bulky luggage in advance. There is an online booking portal for this, but you can only book SPORT luggage on it. And that’s how our solar panels turn into BICYCLES!

Our Costa Rican friend Miguel had the glamorous idea of flying directly from San Jose to Bocas in a friend’s private plane. That would have been an elegant but rather expensive solution. But with our take-off weight, the Cessna, which can only carry four people, would never have taken off….
So we book a rental car to drive the seven hours to the border ourselves.
Our Pan-American neighbors Rhonda and Dave on Solarte find us a cab driver to pick us up on the Panama side and drive us to Almirante. If the strikes and roadblocks that are currently paralyzing Panama allow it, we should arrive there in an hour.
Our marina director promises to pick us up there in his large motorboat and take us directly to Solarte.

On Monday, we pack our 154 kg of luggage into Dieter’s van and are taken to Friedberg, where we spend another relaxing night in his house.
The next morning Dieter takes us to the airport and helps us with the three fully loaded luggage trolleys. We are presenting a total of NINE pieces of luggage at the check-in counter!
Our suitcases are accepted without any problems. We are told that there is „definitely“ room for us. At the sight of the boxes, the lady at the bulky baggage counter is taken aback: „There are BICYCLES in there?“ I mumble something about sailing equipment, but she doesn’t even listen because she is very challenged by the fact that our booking is visible,
but not confirmed. Fortunately, she asks her supervisor on the phone how she should enter this into the system instead of getting him to do it……
Finally the boxes are accepted, weighed, tagged and driven away. With now „only“ two medium-sized wheeled suitcases, a sports bag and one large and one small rucksack, we make our way to security – literally relieved!
Surprisingly, only the fiberglass granules arouse suspicion of explosives and are examined more closely.
When we arrive at the gate, we are confident and optimistically book our hotel, looking forward to a delicious lunch in Business Class!
But the faces of the check-in ladies are alarming:” Business is now full and there is probably no more room in Economy. What’s more, the flight is „weight-critical“ (to which we have contributed greatly….). In such a case, it is possible that the flight will even take off with empty seats because there is so much cargo!
We wait patiently and watch anxiously as more and more passengers pass through the gate.

Finally we are called out: There is only ONE seat left in Eco! Would we fly separately?
We confer briefly and decide: Better one than none! Berti should fly ahead, I will try the flight on Thursday (there is none on Wednesday). The suitcases are feverishly repacked, papers and dollars distributed. I beg the ladies to ask the flight crew whether I, as a former flight attendant, would be taken on a jumpseat.

Then the bad news: my jumpseat request has been rejected!
Probably because last week a private pilot from an American airline turned off all the switches on the jumpseat in the cockpit and wanted to crash the plane. Fortunately, this was prevented. I would have put up with a folding seat in the rear galley for 12 hours just to arrive in San Jose with Berti. But who knows, I might have interfered with the service or knocked over a beverage trolley…..
In any case, the situation is grave and we are stressed….
But just as we’re about to say a dramatic goodbye to each other, we hear: „Oh, there’s still a seat open!“ What an emotional rollercoaster! In the end, we sit comfortably and even next to each other in economy and don’t mourn our fancy seats one bit.
Better travelling in a narrow seat than being stranded on an airport!
The almost 12 hours fly by, with exemplary service and three movies. In San José immigration complains that we don’t have a return ticket. But I can prove in writing that we have our ship in Panama and are on our way there. Then the big moment: our luggage is scanned at customs! The official doesn’t even look at what’s in the heavy suitcases, he’s only interested in the boxes with the solar panels.

He asks me three times, „Surely they’re second-hand, aren’t they?“. Twice I mumble an evasive answer, but the third time I say: „No, I can’t lie to you. They’re in their original packaging and new, everyone can see that!“ He is pleased with my honesty, accepts that I can prove that we have a ship in Panama and that the things belong on it—- and only regrets that we can no longer stay in his beautiful Costa Rica. I’m sure he’s also glad that he can save himself the tedious task of filling in the forms. Then he bids us farewell with a handshake and a pat on the back. Where do you get that? Only in Costa Rica!
We cheer (inwardly) and hurry off. Right into the arms of an eager cab driver, who immediately whisks us into her huge cab. For much less money than expected, she takes us to our hotel near the airport.
Pleasant surprises await us here too: a large room with THREE beds, in a beautiful garden, our luggage is safely stored, we sleep wonderfully and a great breakfast awaits us in the morning!

Afterwards, we meet up with our good friend Miguel, with whom we shared many paragliding adventures in Venezuela. He emigrated to Costa Rica twenty years ago and has a real estate company. He strongly advises us against the rental car tour because the roads are very bad in the rainy season and supposedly also poorly signposted. So we listen to him and, with his help, hire an experienced driver, Jonathan, who picks us up the following morning at half past four in his spacious minibus.
Then Willie, the Panamanian cab driver, calls and implores us to stay in Costa Rica. It would be IMPOSSIBLE for him to get from Almirante, where he lives, to Sixaola to pick us up. The road is blocked in at least three places. He advises us to stay away for the time being until the situation calms down. But the situation has been the same for weeks and, on Miguel’s advice, we decide to just drive there.
But Jonathan not only takes us to the border comfortably and safely, he has also organized a very special transfer for us on the Panamanian side.
When we arrive at the Sixaola border point, Adriàn is already waiting for us, together with a helper and two trolleys. He accompanies us to all the necessary points, paying the exit tax, registering with customs, going to immigration to get our passports stamped and back to the customs officer, who stands helplessly in front of our two solar boxes. „Ship in transit“, yes, he’d heard of that before, but Yes, but he’d never done it. We claim that we are on the way to our ship in Panama, but will then continue on to Colombia. That’s true, even if it’s not until next spring. The good man makes copies of our passports, our port confirmation, our cruising permit for Panama and the invoice for the solar panels. Finally, he takes photos of the two boxes and then lets us go. That was already enough work.
We are of course delighted, because if we had had to pay duty on the value of all the wonderful things we had brought into the country, we would have lost a few hundred euros!
We are not a bit sorry that Adriàn charges a hefty rate for his „blockade-breaker“ cabs. There has been political unrest in Panama for weeks now, with the population expressing their displeasure at their president’s collusion through strikes and road blockades. The whole of Panama is affected, with supply shortages occurring in remote regions because traffic has been paralyzed.

We walk 20 minutes behind our two drivers with the luggage trolleys until we reach the first barrier. Adriàn has parked his first van behind it, into which we are now loaded. We drive to the fully blocked bridge at Changuinola, where we get out again, unload, walk a few hundred meters and load all the luggage back into the next car waiting there. Adriàn has done his job, happily pockets his well-earned cash, we hand out a generous tip, then we set off at breakneck speed on a completely empty road to Almirante.
Almirante is a un-charming small harbour town.
We wait there at a remote jetty for our boat to Solarte Island. I shorten the one-hour wait with a few grocery shopping trips, as we have heard that the supply situation on the islands is quite bad due to the blockade.
Then finally our Czech harbor master Rado shows up. Again there are plenty of tips for the guys who load our NINE pieces of luggage onto the boat. The last stretch, the 45 minutes to Marina Solarte, will be the most challenging of the whole trip. The waves are uncomfortable and we are now being showered with buckets of the salt water we have missed for so long. Dripping wet but happy, we finally sit on board the Largyalo!

What a trip! How lucky we have been once again!
There was a potluck on the jetty on Friday. Everyone brought something to eat for everyone and the marina fired up the barbecue.
What a lovely welcome!
Now we are busy cleaning for a few days, because despite Rado’s regular airing and dehumidifying, a lot of unwanted things have settled in…..
We will stay here until the beginning of December and install all the imported delights before heading to the beautiful San Blas Islands!

Kiki Soso Largyalo!!

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