Jahresrückblog

English version below


                 LARGYALO’S ZWANZIGZWANZIG :  DAS HATTE ES IN SICH

Im Januar feiern wir unsere
Silberhochzeit am „Original-Schauplatz“ im nordindischen Ladakh, wo wir 1995
bei Eiseskälte im Himalaya geheiratet hatten.

Unser Freund Karma, damals noch Mönch im Kloster Lingshed, hatte
die Hochzeit damals organisiert, und auch 25 Jahre danach läßt er es sich nicht
nehmen, uns eine denkwürdige Feier zu ermöglichen.

Diesmal in einem gemütlichen, geheizten Haus in Leh, statt
im Bauernhaus in Lingshed, werden wir in Original-Tracht gesteckt, beschenkt,
besungen und gefeiert!

 

 

 

 

 

 

Vom nördlichsten Ende Indiens geht es dann ganz in den
Süden, wo wir uns im Februar eine Ayurveda-Kur
in Kerala gönnen. Zwei Wochen lang werden wir umsorgt, behandelt, massiert, entgiftet,
gesund verköstigt und bewegt. Wesentlich fitter und gesünder kehren wir nach
Deutschland zurück: Unbedingt empfehlenswert!

Im März schaffen wir es im
letztmöglichen Moment noch, nach Sizilien zu kommen, wo wir die folgenden
Wochen in strenger Isolation und ungläubigem Staunen die Corona-Entwicklung
beobachten.

 

 

 

 

 

 

Zum Nachlesen

https://largyalo3472.live-website.com/2020/03/grenzwertige-grenzuberschreitungen-eine.html?view=timeslide

Wir machen das Beste aus April, Mai und Juni, indem wir die dringend notwendige Reparatur des
Rumpfes gründlich erledigen. Doch um unsere neuen Diesel-Motoren zu
installieren fehlt es uns an Material, das wir corona-bedingt nicht aus Deutschland
kommen lassen können. Die Arbeit geht uns aber nicht aus, und viele lang
aufgeschobene Aufgaben werden endlich erledigt. Nebenbei genießen wir die Ruhe
auf der Werft, denn außer uns darf niemand das Gelände betreten. Unser
„halblegales“ Wohnen auf dem Schiff wird vom Werftbetreiber geduldet, solange
wir nicht auffallen. Als das Ausgangsverbot ganz streng wird drehen wir unsere
Jogging-Runden auf dem benachbarten großen Platz, fahren mit dem Rad zum
nahegelegenen Supermarkt und
unternehmen lange Spaziergänge am nicht von der Straße aus einsehbaren Teil des
Strandes.

Wird schon irgendwie werden….

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 Zum Nachlesen

:https://largyalo3472.live-website.com/2020/03/hungerhilfe-ausgangssperre-und-hohere.html?view=timeslide

 https://largyalo3472.live-website.com/2020/04/hinter-gittern.html?view=timeslide

https://largyalo3472.live-website.com/2020/04/sport-in-der-quarantane.html?view=timeslide

  https://largyalo3472.live-website.com/2020/04/im-gro0en-zwinger.html?view=timeslide

https://largyalo3472.live-website.com/2020/05/avanti-popolo-viva-la-liberta.html?view=timeslide 

https://largyalo3472.live-website.com/2020/06/warten.html?view=timeslide 

Als es im Juli schließlich so
aussieht, als ob wir doch endlich segeln dürften,  bekommen wir WoManpower-Verstärkung aus
Deutschland.

Gecko-Glatze!

 

 

 

 

 

 

https://largyalo3472.live-website.com/2020/06/schwerwiegende-grenzuberschreitungen.html?view=timeslide  

Am 13.Juli starten wir zu acht Richtung Mallorca, müssen aber nach
zwei Tagen, kurz vor Sardinien, wieder umkehren:  Das Antriebssystem der Motoren hat nicht
funktioniert, beide Achsen sind durch die starken Resonanz-Schwingungen gebrochen!

                                 Gleich nach der Antriebswelle reißt auch noch etwas im Rigg….
 Nochmal GENAU erzählt: https://largyalo3472.live-website.com/2020/07/ruckschlag-blog.html?view=timeslide

Die Rückfahrt von Sardinien nach Sizilien (180 Seemeilen)
ohne Motoren wird das größte Abenteuer dieses Jahres! Dank unserer neuen Segel,
unseres herrlichen Spinnakers und unserem wunderbaren Dinghi, das uns eine
Nacht und einen Tag lang durch die Flaute zieht schaffen wir es aus eigener
Kraft zurück zur Werft. Hervorheben muß man auch die Leistung unserer sechs
Matrosen, die mit Begeisterung, Risikobereitschaft, vollem Einsatz und
permanent guter Laune diese denkwürdige Aktion, die in die LARGYALO-Geschichte
eingehen wird mitgemacht haben.

                                                                Die HELDEN!
 

Mit 9 PS übers Thyrrenische Meer 

 http://news-of-largyalo-and-crew.blogspot.com/2020/08/deja-vu.html?view=timeslide

Nach nur achttägigem Werft-Aufenthalt sind unsere „alten“
Außenbordmotoren wieder installiert, und wir können am 29. Juli erneut ins
Wasser. Mit nur vierköpfiger Crew erreichen wir die Balearen  dieses Mal ohne Probleme.

                               Die wieder ausgebauten Diesel werden auf den Lastwagen geladen

Mitte August, als wir endlich
unsere erste „echte“ Gruppe an Bord haben wird Spanien samt Balearen zum
Risikogebiet erklärt.  Das Risiko, bei uns an Bord infiziert zu werden fürchtet eigentlich niemand, doch
Test und Quarantäne sind für manche ein Hinderungsgrund. Auch wenn dadurch
einige Gruppen sehr klein sind, genießen sie umso mehr den Luxus auf dem Schiff
und der wenigen Touristen an Land.


 

 Timon und Marke, die Höhlenforscher und kleinste „Gruppe“ des Jahres

 

 

 

 

 

 

 

 

 Mit solch einer Besatzung bleibt man nicht allein in der Ankerbucht!

                               Die Hannover-Crew (mit schwäbischer Verstärkung)

 

 

Largyalo erweist sich als „babytaugliches“ Schiff, und wir
haben viel Spaß mit unseren Mini-Matrosen. 


 

Janis, der Charme-Matrose

      Nachwuchs- Kapitänchen


Unsere Apnoe-Taucher sind
begeistert von der
Unterwasserwelt Mallorcas und Cabreras

 

Dank Yoga und Chi Gong kommt man gut runter


Weitere Babies bereichern die Woche mit unseren Stammgästen aus Pforzheimer Betonwerks-Zeiten.



 

     Sieben gut behütete Mädchen aus gutem Hause



Ende September machen wir uns
auf den Rückweg nach Italien. Nach kurzem (Corona-Test-) Stop auf Menorca
erreichen wir Sardinien. 

 

 

 

Überführungs-Crew Mallorca-Sizilien

 

 

 

https://largyalo3472.live-website.com/2020/10/balearen-sardinien-segeln-zu-corona.html?view=timeslide

Unsere fröhliche Kletterer- und Zocker-Crew, die dort
zusteigt hat ein noch nie da gewesenes Pech mit dem Wetter im Oktober: Eine Woche fast ununterbrochener Regen! Doch
die gute Laune bleibt ungebrochen und erstaunlicherweise gibt es keine
Erkältungen.


Vor dem letzten Sprung zurück in die Sizilianische Heimat
genießen wir bei bestem Wetter noch eine Wanderwoche im Norden der Insel.


 

Doch die Heimfahrt wird noch einmal mit technischen
Herausforderungen gewürzt, denn wenige Stunden nachdem wir Sardinien hinter uns
lassen stellen sich Probleme mit der Steuerung ein: Wieder einmal ist Umdrehen
die vernünftigste Lösung. Wir ankern bei
Villasimius, treiben das benötigte Material in Cagliari auf und können so die
defekte Hydraulikleitung reparieren. Wir haben danach eine schöne und
problemlose Überfahrt mit eingespielter und bewährter Crew.

                                           Die üblichen Unverwüstlichen….

https://largyalo3472.live-website.com/2020/11/sizilianische-heimat.html?view=timeslide

Im  November kommen wir in Termini Imerese an und sind hochbeglückt,
daß wir schnell an Land gehoben werden können. Außerdem bekommen wir den BESTEN
Platz auf unserer Werft: ganz nah am Meer, an drei Seiten von Zäunen umgeben
und vor einem ausrangierten Container, den wir sogleich als Materiallager und
Werkstatt herrichten. Die alten Motoren werden aus-  und die neuen Diesel wieder eingebaut.  Im Frühjahr werden sie mit neuen
Antriebssträngen versehen und dann zuverlässig ihren Dienst tun.


Das Wetter
ist so angenehm, daß Robert und ich den ganzen Monat noch hier verbringen.  Wir räumen auf und aus, putzen, reinigen,
lackieren und reparieren. Denn alles was wir jetzt bei schönem Wetter erledigen
können, brauchen wir im März bei kühleren Temperaturen nicht mehr zu machen.

 

 

 

 

 

 

 

 

Seit Anfang Dezember sind wir alle wieder in Deutschland. Nun geht jeder seiner winterlichen
Wege: Robert heim zur Familie bei Jena, Berti zu den Renovierungsarbeiten am
Elternhaus in Rosenheim, während ich meine gemütliche Wohnung in der
mütterlichen Villa Kunterbunt genieße.

Aus bekannten
Gründen müssen wir auf  winterliche
Eskapaden in tropische Länder verzichten. Also  statt Yoga in Brasilien, Dschungeltrips auf
den Philippinen oder Ayurveda in Indien lautet das Programm: Wandern im
Schwarzwald, Skitouren und Gleitschirmfliegen in Bayern und Freunde besuchen in
ganz Deutschland…sobald man wieder darf!

Im März
dürfen wir hoffentlich wieder zurück zur Largyalo, um unter sizilianischer
Sonne unsere Saison vorzubereiten.

Anfang Mai
schon wollen wir mit Kurs auf die Liparischen Inseln unseren Sommertörn
beginnen. Dann geht es durch die Straße von Messina Richtung Osten. Wir werden
wieder an der Ionischen Küste Griechenlands segeln, zwischen Korfu und Zakynthos.
Im Oktober wird es dann endlich heißen: GO WEST! Es zieht uns wieder über den
Atlantik! Die Karibik wartet, dann der Pazifik….!


 

Wir sind
dankbar, gesund, glücklich und einigermaßen unbeschadet durch dieses
Schlamassel-Jahr gekommen zu sein und freuen uns auf alles, was das Neue Jahr an
Herausforderungen und Abenteuern bringen mag.

Liebe
Freunde,

Wir wünschen
Euch GESUNDHEIT, eine große Portion Glück und Optimismus für 2021 und freuen
uns sehr, Euch im Sommer wieder an Deck zu sehen!

Seid herzlich gegrüßt

von

 

Petra und
Berti

 

 

LARGYALO’S
TWENTY-TWENTY — A PRETTY TOUGH ONE!

 

In January
we celebrated our silver wedding anniversary at the „original
location“ in Ladakh, northern India, where we had been married in 1995 in
the freezing cold of the Himalayas.

We
celebrated with our friend Karma, who back then was still a monk. He had
organized the wedding at Lingshed Monastery, and 25 years later he gave us a
memorable celebration of our anniversary.

This time in
a cozy, heated house in Leh, we were again dressed in original costumes, and
there were many guests, presents, songs and dances!

From the
northernmost end of India we fly all the way to the south, where we treat
ourselves to an Ayurveda cure in Kerala in February. For two weeks we are
treated, detoxified, fed healthily, and mobilized . We return to Germany much
fitter and healthier: Absolutely recommendable!

In March we
manage to get to Sicily at the last possible moment, where we spend the
following weeks in strict isolation and incredulous amazement watching the
corona development.

https://largyalo3472.live-website.com/2020/03/grenzwertige-grenzuberschreitungen-eine.html?view=timeslide

We make the
most of April, May and June by thoroughly completing the much needed hull
repairs. However, in order to install our new diesel engines, we are short of
material, which we can’t get from Germany due to corona. But we don’t run out
of work and many long postponed tasks are finally done. Besides, we enjoy the
peace and quiet of the shipyard, because nobody else is allowed to enter the
premises. Our „semi-legal“ living on the ship is tolerated by the
shipyard owner as long as we don’t attract attention. When the curfew becomes
quite strict, we do our jogging laps on the neighboring large square, ride our
bikes to the nearby supermarket, and take long walks along the part of the
beach that is not visible from the street.

https://largyalo3472.live-website.com/2020/03/hungerhilfe-ausgangssperre-und-hohere.html?view=timeslide

 

When it
finally looks in July as if we may finally sail, we get WoManpower
reinforcement from Germany. On July 13, eight of us start in the direction of
Mallorca, but after two days, shortly before Sardinia, we have to turn back:  The drive system of the engines did not work,
both axles are broken by the strong vibration!

https://largyalo3472.live-website.com/2020/07/ruckschlag-blog.html?view=timeslide

The return
trip from Sardinia to Sicily (180 nautical miles) without engines will be the biggest
adventure of this year! Thanks to our new sails, our effective spinnaker and
our wonderful dinghy that pulls us through the doldrums for a night and a day,
we make it back to the shipyard “by fair means”, without external help. We must
also emphasize the performance of our six sailors, who participated in this
memorable action, which will go down in LARGYALO history, with enthusiasm, adventurousness,
full commitment and persistent good humour.

https://largyalo3472.live-website.com/2020/08/deja-vu.html?view=timeslide

After only
eight days on the hard, our „old“ outboard motors are installed again
and we can return in the water on July 29. With only four crew members we reach
the Balearic Islands this time without any problems.

In August,
when we finally have our first „real“ group on board, Spain is
declared corona risk area.  The actual
risk of being infected on board is not really feared by anyone, but testing and
quarantine are an obstacle for some. Even though this makes some groups very
small, they enjoy all the more the luxury on the boat and the few tourists on
land.

Largyalo
proves to be a „baby-proof“ ship, and we have a lot of fun with our
mini sailors.

Our apnoea
divers are thrilled by the underwater world of Mallorca and Cabrera.

More babies
enrich the week with the regular friends from Pforzheim.

At the end
of September we make our way back to Italy. After a short (Corona test) stop in
Menorca we reach Sardinia.

https://largyalo3472.live-website.com/2020/10/balearen-sardinien-segeln-zu-corona.html?view=sidebar

Our
cheerful climbing gambler crew that joins us there has an unprecedented bad
luck with the weather in October: one week of almost continuous rain! But the
good mood remains unbroken and amazingly there are no colds.

Before the
last jump back to our Sicilian home, we enjoy another week of hiking in the
north of the island in the best weather.

 

 

 

But the
journey home is once again spiced with technical challenges, because a few
hours after leaving the Sardinian west coast, problems with the steering arise:
Once again, turning around is the most sensible solution.  We anchor near Villasimius, find the
necessary material in Cagliari and can repair the defective hydraulic tube. Then,
we have a nice and trouble-free crossing with an experienced and proven crew.

https://largyalo3472.live-website.com/2020/11/sizilianische-heimat.html?view=timeslide

In November
we arrive in Termini Imerese and are very happy that we can be lifted ashore
quickly. We also get the BEST place in our shipyard: very close to the sea,
surrounded on three sides by fences and in front of an old container, which we
immediately occupy as a material store and workshop. The old engines are
removed and the new diesels reinstalled. 
In spring, they will be fitted with new sail drives and will then
reliably do their job.

Berti and
Mauro drive the truck to Germany.

The weather
is so pleasant that Robert and I stay the rest of the month.  We tidy up and clean out, clean, paint and
repair. Because everything we can do now when the weather is nice, we won’t
have to do in March when it will be quite cold.

Since the
beginning of December we are all back in Germany. Now everyone goes his
winterly ways: Robert home to his family near Jena, Berti to the renovation
works at his parents‘ house in Rosenheim, while I enjoy my cozy apartment in my
mother’s home.

For
well-known reasons we have to do without winter escapades to tropical
countries. So instead of yoga in Brazil, jungle trips in the Philippines or
Ayurveda in India the program is: hiking in the Black Forest, ski touring and
paragliding in Bavaria and visiting friends all over Germany…as soon as this
will be possible again!

In March we
will hopefully be allowed to return to Largyalo to prepare our season .

At the
beginning of May we want to start our summer cruise to the Lipari Islands. Then
we will be heading  east through the
Strait of Messina. We will spend all summer along the Ionian coast of Greece,
between Corfu and Zakynthos. In October: GO WEST! We will cross the Atlantic
again! The Caribbean is waiting, then the Pacific….!

 

We are
grateful to have come through this messy year healthy, happy and somewhat
unscathed, and look forward to whatever challenges and adventures the New Year
may bring.

Dear
Friends,

We wish you
HEALTH, a big dose of happiness and optimism for 2021 and very much look
forward to seeing you back on deck this summer!

Sincerely

 

Petra and Berti

Share the Post:

neueste Beiträge

Monkey Island

Nach fast drei Wochen Trockendock liegen wir noch eine Woche vor Anker in der Linton Bay. Gegenüber der Marina liegen

Read More