Bocas del Toro

 

Bocas Town

Günstige Gebrauchtwagen


 

Hier ankern wir quasi neben der Hauptverkehrsstraße: Die
Wassertaxis und Fähren zum Festland jagen an uns vorbei. Das Ankerfeld vor der
Stadt ist gut besucht. Wir treffen die „Gipsy Moon“- Familie und Marcelo
auf  „Blackfish“, beides alte Bekannte
aus Rio Dulce, die gerade erst angekommen sind. Auch sie hatten keine einfache
Überfahrt aus dem Norden.

In Bocas ist an einem Sonntagnachmittag nicht gerade  viel los, doch uns wird es nach so langer
Einsamkeit  dennoch schnell zuviel.

 

 

Isla Solarte


 

Die kleine „Marina“ Solarte verdient diese
Anführungszeichen, weil sie im Grunde aus nicht viel mehr als einem Steg in
einem tiefen Mangroven-Einschnitt besteht. Die „Hafenmeister“ sind ein junges
tschechisches Paar, das die Leitung erst vor wenigen Monaten übernommen hat.
Vorher hatte ein deutscher Segler, der hier hängengeblieben war die Liegeplätze
an seinem Steg vermietet. Mit ihm hatten wir vor einem Jahr schon Kontakt
aufgenommen und einen günstigen Preis ausgehandelt, der uns jetzt auch
zugestanden wurde. Die Infrastruktur besteht aus erwähntem Steg, einem kleinen
Bürohäuschen mit Klo und
Wasseranschluß.  Strom, Duschen,
Restaurant , das alles soll bald kommen, wie die beiden engagierten jungen
Leute planen. Doch uns fehlt das alles überhaupt nicht. Wir bekommen hier alles
was wir brauchen: einen sicheren Platz fürs Schiff, einen wöchentlichen
„Lüftungs-“ und Kontroll-Service während unserer Abwesenheit… und herrliche
Ruhe während unserer momentanen Wartungsarbeiten am Schiff. Was wir im Rio Dulce in unserer schicken Marina ja
überhaupt nicht genutzt hatten, nämlich eine „active cruising community“ (viel
amerikanisches social life) brauchten wir hier nicht zu befürchten.
Angenehmerweise wurden wir aber von der Handvoll Menschen, die hier in der
Bucht leben derart freundlich aufgenommen, daß wir uns ausgesprochen wohl und
willkommen fühlen. Außer der Hafenmeister-Familie leben hier noch mehrere pensionierte Amerikaner in schönen, gepflegten Häusern oben im Urwald. Die
Gärtner, Bauarbeiter und der Marinero sind Indios, die mit ihren Familien in
kleinen Häusern mit angeschlossener Kuhweide leben. Außer ein paar Cayucos
(Einbäume der Indios) und Pangas (größere, offene Boote mit Außenbordern), die
zu den privaten Anlegestellen fahren gibt es keinerlei Verkehr. Man hört nur
Vögel, Frösche, platschende Fische, die Kuh, den Esel… und das abendliche
Donnergrollen.

Herzliches Willkommen von Dave, Rhonda, Sonia, Rado und Dominik

Am zweiten Abend gab es uns zu Ehren ein Barbecue am Steg,
und am Morgen darauf wurden wir von Dave und Rhonda zum Flaschen-Tauchen
mitgenommen! Was für ein Genuß, die bunten Riffe einmal in aller Ruhe bestaunen
zu können, noch dazu mit Guides, die die Tauchplätze wie ihre Westentasche
kennen.  Am übernächsten Tag ging es
gleich wieder in die Tiefe und am Nachmittag 
wurden wir ins vier Kilometer entfernte Bocas zum Sushi-Essen
mitgenommen– da müssen wir uns ranhalten, daß wir unsere kleinen Arbeiten am
Schiff noch fertig bekommen.

Jetzt packen wir unsere Rücksäcke und fahren ins
panamesische Hochland zum Wandern!

 

 

 

 

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