Pazifi(SCHISSti)sche Szenen

Die Veterinärin griff furchtlos zu, die Angelschnur wurde geopfert, das wild um sich pickende Federvieh mit dem Netz unschädlich gemacht. Ohne Dank flog es davon. Doch nicht, daß es daraus gelernt hätte, diesem Schiff fern zu bleiben! Böse kreischend hocken sie jetzt zu viert auf Mast und Gaffel und dekorieren die frisch gewaschene Wäsche und den Kaffeetisch!

Pazifi(SCHISSti)sche Szenen

Wenn wir beschissen werden macht uns das aggressiv!

An alle Tierschützer: wir haben nicht getroffen. Kurz danach hat sich eins von den Viechern in der Angelleine verfangen. Es hat vier Leute gebraucht, um es freizuschneiden.

Die Veterinärin griff furchtlos zu, die Angelschnur wurde geopfert, das wild um sich pickende Federvieh mit dem Netz unschädlich gemacht. Ohne Dank flog es davon. Doch nicht, daß es daraus gelernt hätte, diesem Schiff fern zu bleiben! Böse kreischend hocken sie jetzt zu viert auf Mast und Gaffel und dekorieren die frisch gewaschene Wäsche und den Kaffeetisch!

Hier noch einige Bilder vom Bordleben:

Wer rastet, der rostet!

Die „besegelte“ Version vom Rodeo am 1. August
Albert sei Dank! 

Hier noch etwas aus dem Logbuch der Leichtmatrosin 

Auszug aus Evas Erlebnisgeschichte des 01.08.: 

Heute ist Dieters Geburtstag und da hat sich die Natur gedacht, sie passt sich mal seinem Lebensstil an. Vollgas!

Wind bis zu 30 Knoten von Backbord und Wellen bis 4m Höhe. Da bin ich froh, dass sich mein Körper mittlerweile an die Schaukelei gewöhnt hat. Hab gerade „Schiffsbruch mit Tiger – Life of Pi“ fertig gelesen.. Eine super Lektüre, wenn man gerade den Pazifik überquert. Mit vielen hilfreichen Tipps und Tricks how to survive 227 Tage als Schiffsbrüchiger. Mit Tiger. Sollte kein Problem mehr darstellen. Bräuchte allerdings noch ne Katze.. 

Woran sich mein Körper noch nicht gewöhnt hat, sind die ständigen Kopfanhauer. Hab mir heute Morgen nach dem Aufstehen mit Hilfe einer Welle so eine übergebügelt, dass ich daraufhin erstmal meine Matratze aus Aggression vermöbelt hab. Dann wars auch wieder gut. Also Beulen an meinem Quadratsschädel hab ich bereits einige. 

Die Wellen ballern nur so gegen das Schiff, Bücher fliegen aus den Regalen, der Nudeltopf bewegt sich über den ganzen Herd, der massive Holztisch hebt ab und zu ab und räumt die Gläser runter. 

Alle haben es sich gemütlich gemacht. Dieter und ich spielen Kanasta, Petra hat mich in den Bann von Game of Thrones gezogen und sonst sammel ich die angespülten Tintenfische von Deck und gebe ihnen ein Leben nach dem Tod im weiten Pazifik.

neueste Beiträge

Waking up the sleeping beauty

Fragen, die wir uns in den Tagen vor unserer Abreise nach Tahiti gestellt hatten:
-Wie schaffen wir 130 kg  Bootszubehör und europäische Luxusgüter (sizilianisches Nußmus, biologische Kosmetik, ayurvedische Braunhirse) um den halben Globus?

Read More