Fast gleichzeitig mit der Äquator Überschreitung feiern wir auch Bergfest, das heißt die Hälfte hätten wie geschafft! Noch 1800 Meilen liegen vor uns. Doch jetzt haben wir die Flautenzone in Äquator -Nähe, in der wir jetzt fünf Tage lang hingen hinter uns.

BERGFEST

 Fast gleichzeitig mit der Äquator Überschreitung feiern wir auch Bergfest, das heißt die Hälfte hätten wie geschafft!

Noch 1800 Meilen liegen vor uns.

Doch jetzt haben wir die Flautenzone in Äquator -Nähe, in der wir jetzt fünf Tage lang hingen hinter uns. 

Wir kamen nur langsam voran, mussten zeitweise sogar mit einem Motor anschieben. Kurzzeitig liefen wir wieder sechs Knoten, dann trieben wir nur mit drei Knoten in der Strömung. 

Das verschaffte uns aber die Gelegenheit, endlich mal einen Sprung in den Stillen Ozean zu wagen!

( zumindest 75% der Crew) 

Beim Outside-Check wurden kleinere Wellenschlag-Reparaturen ausgeführt und mit Schrecken der Bewuchs am Rumpf festgestellt: wurmartige Stielmuscheln überall! Davon hatten schon andere Segler berichtet, und wir sind nun auch nicht davor verschont geblieben. Anscheinend werden sie dann auf den Marquesas von den Fischlein abgeknabbert.

Sehen wir sie also als Gastgeschenk, und hoffen, daß sie uns nicht allzusehr bremsen. Sie auf offener See abzukratzen ist keine so gute Idee. Das Wasser hat nur 20 Grad und es wurde auch schon ein großer Hai gesichtet.

Wir haben die ruhigen Tage genutzt, um kleinere Reparaturen aufzuführen, alles mal wieder aufzuräumen, zu trocknen und zu lüften. Die Waschmaschine funktioniert erstaunlicherweise weiterhin und so können wir mal wieder in sauberen und trockenen Betten schlafen.

Der Schlafrhythmus von 6 Stunden hat sich eingependelt, man macht halt tagsüber immer wieder ein Nickerchen. 

Es wird viel gelesen, Hörbücher und Filme werden diskutiert, 75% der Crew macht regelmäßig Sport, 25% sporadisch. Wir spielen Scrabble (50%), schauen Game of Thrones (50%) , spielen Scharade (75%), während der 25%-Käpten Wetter, Technik und Routen-Strategie im Auge hat, nachts immer in Bereitschaft ist und tagsüber viel ruht.

Es gibt gutes Essen, fast jeden Tag nachmittags Kuchen oder Kekse. 

Der neue Solarofen funktioniert jetzt unter der Äquator Sonne sehr gut:

Bohnen und Linsen gart er prima, auch das Crunchy-Müesli wurde knusprig. 

Es gibt nun nicht mehr viel frisches Obst. Lediglich Äpfel und Birnen haben sich im Kühlschrank gut gehalten. Kürbisse, Kohl und Kartoffeln, Zwiebeln und Kokosnüsse haben wir noch reichlich. 

Rezeptvorschläge erbeten! 

Wobei die Bolognese aus Sojaschnetzel mit verstecktem Kürbis und Kohl ein echter Erfolg war!

Mittlerweile sind wir wieder zügig unterwegs, es geht ja jetzt auch“bergab“! 

Aperol Spritz mit Butterkuchen

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