Der Juni bringt uns unsere Freundinnen aus Berlin, mit denen wir Tahiti und Moorea erkunden.
Die große Tour Tahiti-Moorea-Raiatea-Huahine-BoraBora, die wir eigentlich geplant hatten müssen wir wetterbedingt verkürzen. Es herrschen derart hohe Wellen, dass die Behörden kurzzeitig sogar den Schiffsverkehr zwischen den Inseln untersagen. Nur die Berufsschifffahrt und einige Fähren sind noch in Betrieb.
Weniger Segeln bedeutet aber auch mehr Zeit für mehr unterschiedliche Ankerplätze, mehr Unterwasser-Ausflüge und Land-Expeditionen.
Moorea hat so viele Gesichter und Besonderheiten:
Spektakuläre Schnorchelplätze, sensationelle Sonnenuntergänge, Urwaldspaziergänge und kulturelle Attraktionen. Wir besuchen das Korallen-Museum, machen einen Ausflug zu einer Kakao- und Bananen-Plantage, wandern über alte Kultstätten und können eine traditionelle Tanz-Aufführung bewundern.











Mit unserem großen Mietwagen umrunden und durchqueren wir Tahiti, schauen uns Wasserfälle und eine Perlenfarm an.
Anfang Juli verläßt uns unsere Crew, und wir kehren in die Phaeton Bay zurück. Außer dem sehr belebten Ankerplatz in der Nähe des Flughafens gibt es um Tahiti kaum Orte, wo man mit dem Schiff länger als 48 Stunden bleiben darf. Das Städtchen Taravao nahe unserer Bucht ist uns mittlerweile sehr vertraut, wir haben wieder eine Mooring gemietet, wo die Largyalo sicher und legal liegen darf und wo sie von Muriel, dem guten „Geist“ der Ankerlieger überwacht und betreut wird.





Mitte Juli fliegen wir ins afrikanisch heiße Deutschland, wo die Temperaturen fünf bis zehn Grad höher sind als auf Tahiti! Auf vier Geburtstagsfeiern, eine Hochzeit und eine Reise nach Indien dürfen wir uns freuen.
Seit 2020 gönnen wir uns alle zwei Jahre einen „großen Kundendienst“ und lassen uns in einer Ayurveda-Kur verjüngen. Diesmal geht es ganz in den Süden Keralas, nach Trivandrum.
Wir kommen fitter, dünner, erholter und auch ein bißchen hübscher zurück. Beruhigt sind wir auch, denn Blutwerte und Zähne wurden gecheckt und CTs und MRTs von strategisch wichtigen Körperregionen gemacht und für unauffällig befunden.
Alles in allem ein erfolgreicher Kurlaub, während dem wir gut gegessen, viel gelacht und gefeiert haben.
Drei Wochen lang genießen wir den herrlichen Spätsommer in Birkenfeld und Rosenheim, bei Apfelernte, Bergtouren und Freundes-Besuchen.
Die Koffer füllen sich mit unseren mitgebrachten Schätzen, notwendigem Schiffszubehör, kulinarischen Unverzichtbarkeiten aus Sizilien, Indien, und dem heimischen Garten.


