Schon der erste Blick verrät: Dieses Schiff ist anders. Inspiriert von polynesischen Doppel-Kanus, mit ausdrucksstarken Farben und einzigartigem Design.
LARGYALO fällt auf und bleibt im Gedächtnis.
Doch der Unterschied geht tiefer: Statt seelenloser Serienproduktion – echtes Holz, handwerklich gebaut. Nachhaltig, charaktervoll und mit einer Atmosphäre, die man schon aus der Ferne spürt.
Stell dir vor, jetzt habe ich die ganze Welt vergessen.
LARGYALO ist kein klassisches Charterschiff. Hier geht es nicht um Luxus, Status oder Oberflächenglanz, sondern um echte Erlebnisse und einer Reise zu sich selbst. Wer an Bord kommt, betritt eine andere Welt – eine, in der man loslassen kann: Von Konventionen, Rollen und Routinen.
Ein Gast brachte es einmal auf den Punkt:
„Mögen die Götter siegreich sein!"
Ein Ausruf der Tibeter nach dem Erreichen eines großen Ziels oder dem Bewältigen einer schwierigen Aufgabe.
Dieses Schiff unterscheidet sich signifikant von anderen Segelyachten. Allein schon die außergewöhnliche Raumaufteilung und die flexible Kabinengestaltung verleihen ihm besondere Eigenschaften.
Mit dem Zentraldeck und der Heckplattform bietet es große, völlig ebene Bereiche. Der größte Teil der Rumpfdecks sowie die Bugnetze dienen zusätzlich als Sitz- oder Liegeflächen.
Insgesamt stehen 150 qm Fläche an Deck zur Verfügung. Ein so großzügiges Platzangebot für vielfältige Nutzung findet man kaum auf einem anderen Schiff dieser Größe. Segelkatamarane mit einer Länge von 20 Metern sind eine Seltenheit.
Mit gerade mal 90cm Tiefgang kann LARGYALO außerdem bis unmittelbar an den Strand manövrieren.
Das Schiff ist in seiner Optik und in vielen Konstruktionsmerkmalen den polynesischen Stammesschiffen nachempfunden, mit denen vor über tausend Jahren der gesamte Süd-Pazifik besiedelt wurde.
Das Baukonzept stammt von den legendären Katamaran-Konstrukteuren James Wharram und Hanneke Boon.
Die Innenausstattung wurde den heutigen Anforderungen an Komfort und Raumangebot angepasst und mit modernster Technik ausgestattet.
LARGYALO ist komplett aus Holz gebaut und mit Epoxi/Glasgewebe laminiert. Die Konstruktion der „genialen Einfachheit“ macht dieses Schiff besonders betriebssicher und hochsee-tauglich.
LARGYALO bietet für seine Gäste zwölf Schlafplätze in sechs Doppelkabinen. In vier dieser Kabinen können die Kingsize- auf Etagenbetten umgestellt werden. Man kann sie aber auch zu Arbeitsräumen umfunktionieren. Alle Kabinen haben Stehhöhe.
Durch das Platzangebot an Deck und die separaten Kabinen, die viel Privatsphäre bieten, kann sich auch bei voller Belegung jeder Gast genügend Freiraum schaffen.
Sämtliche Gäste-Schlafkabinen befinden sich in den beiden Rümpfen. Ebenso vier Waschräume mit Duschen und Toiletten.
In den Brückendeckskabinen sind Küche, Salon für etwa 10 Personen, Navigationsraum und die Crew-Kabine untergebracht.
Die Betreuung erfolgt durch zwei Besatzungsmitglieder, die für die Schiffsführung und das Wohl aller an Bord befindlichen Personen zuständig sind.
Schiffstyp:
Länge:
Breite:
Gewicht:
Zuladung:
Masthöhe:
Segelfläche:
Deckfläche:
Kabinen:
optimale Belegung:
Tagesfahrten max.
Konzept:
Baubeginn:
Stapellauf:
Bauzeit:
Bauherren:
Segelkatamaran, Wharram Pahi 63
19,95 m
10,00 m
17 t
ca. 4 t
2 x 16 m
133 qm auf 2 Groß- und 2 Vorsegel + 130 qm Spinnaker
150 qm nutzbare Deckfläche
12 Schlafplätze in 6 Doppelkabinen,
4 Duschen/WC, Küche, Salon, Navigationsraum
8 – 10 Gäste plus 1 Betreuer/Trainer
30 Personen
James Wharram Designs (GB)
März 2000
Januar 2006
ca. 30.000 Stunden
Petra Wolfinger und Rupert Kellner
Nachdem Petra Wolfinger und Rupert Kellner beschlossen hatten, ihren Traum vom eigenen Schiff zu verwirklichen, fanden sich schnell konkrete Vorstellungen hinsichtlich Aussehen, Raumangebot, Funktionalität und technischer Besonderheiten – nur: ein solches Schiff gab es nicht zu kaufen. Also bauten die beiden nun selber, denn so konnten sie all das realisieren, was ihnen besonders wichtig war.
Das Abenteuer Schiffsbau beginnt im März 2000 in Pforzheim. Ende Mai steht bereits das Skelett der LARGYALO und vermittelt erstmals ihre enormen Ausmaße.
Im April 2003 werden die Rümpfe und die Querträger auf zwei Schwertransporter verladen und nach Südfrankreich transportiert. In der Marina „Port Napoléon“ in Port-St-Louis-du Rhône wird das Schiff fertiggestellt.
Der Stapellauf ist im Januar 2006 – nach etwa 30.000 Arbeitsstunden. Seitdem bewährt sich LARGYALO auf den Weltmeeren und beeindruckt ihre Besucher.